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Microneedling

Microneedling

Microneedling einfach erklärt


Manchmal auch als Mesotherapie bezeichnet, wird Microneedling eingesetzt, um Falten und Narben, Pigmentflecken und Dehnungsstreifen zu behandeln. Es geht also um Behandlungen von Problemhaut im weitesten Sinn. Die Gesichtsbehandlungen erfolgen mit einem Dermaroller oder mit einem sogenannten Microneedling-Pen. Beide sind mit feinen Nadeln besetzt. Die Nadeln dringen minimal in die Haut ein und erzeugen winzige Verletzungen. Das regt die Haut zur Neubildung von Zellen an, also zur Regeneration. Und genau auf diesem Prinzip beruht der Anti-Aging-Effekt.

Microneedling initiiert die Neubildung von Kollagen und Elastin sowie Hyaluronsäure. Da die leicht verletzte Haut sehr aufnahmefähig ist, arbeitet Microneedling zusätzlich mit Wirkstoffen. Hyaluronsäure und Antioxidanzien sowie Vitamine können bei der Behandlung in die Haut eingeschleust werden und führen zu einer deutlichen Verbesserung. Denn sie entfalten ihre Wirkung direkt in den tieferen Hautschichten.

Damit ist Microneedling eine sinnvolle Alternative zu Facelifting und Botox-Behandlungen. Aber nicht nur im Bereich des Gesichts ist Microneedling anwendbar. Leiden insbesondere Frauen unter dünnem, schütterem Haar, fördert Microneedling die Durchblutung der Kopfhaut. Das Haarwachstum wird angeregt.

Anwendungsbereiche


Microneedling ist eine Anti-Aging-Behandlung und wirkt gegen Falten und gegen erschlafftes Bindegewebe. Neben diesen altersbedingten Beschwerden können jedoch auch Narben mit den feinen Nadeln behandelt werden. Das betrifft Aknenarben und Brandnarben genauso wie Operationsnarben.

Dehnungsstreifen und Schwangerschaftsstreifen sind Schäden im Bindegewebe. Sie werden durch Microneedling gemildert. Im Bereich der Kopfhaut sind Hautprobleme sowie Haarausfall behandelbar.

Problematische Haut findet sich häufig im Gesicht. Deshalb sind Microneedling-Behandlungen häufig Gesichtsbehandlungen. Fahle Haut und große Poren werden neben Pigmentstörungen und Krähenfüßen zuverlässig abgemildert.

Microneedling immer von Experten durchführen lassen!


Microneedling verletzt die Haut, wenn auch nur oberflächlich. Damit handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, der nur von Experten und Expertinnen mit der entsprechenden Ausbildung durchgeführt werden darf. Angeboten werden Behandlungsmethoden mit Mikronadeln von Kosmetikerinnen und Kosmetikern, von Dermatologen und Dermatologinnen sowie vom Facharzt.

Wer sich zu Hause an die Behandlung traut, ersteht im Fachhandel einen Dermaroller für die Heimanwendung. Der hat eine geringere Nadellänge als die Geräte, die beim Facharzt oder beim Dermatologen eingesetzt werden. Die Verletzungsgefahr ist damit nicht so groß, weshalb diese Dermaroller auch für Selbstbehandlungen geeignet sind.


Kontraindikationen: Microneedling ist nicht für jeden geeignet!